
Eine heutige Straße im Cabanyal ist nach Padre Luis Navarro benannt, carrer Pare Lluís Navarro (valencianisch) oder calle Padre Luis Navarro (castillianisch). Er war eine für seine Nächstenliebe sehr geschätzte Persönlichkeit und Pfarrer im Cabanyal. Geboren im Jahr 1844, arbeitete er in der Iglesia del Rosario anfangs als Hilfspfarrer. A
Eine heutige Straße im Cabanyal ist nach Padre Luis Navarro benannt, carrer Pare Lluís Navarro (valencianisch) oder calle Padre Luis Navarro (castillianisch). Er war eine für seine Nächstenliebe sehr geschätzte Persönlichkeit und Pfarrer im Cabanyal. Geboren im Jahr 1844, arbeitete er in der Iglesia del Rosario anfangs als Hilfspfarrer. An die Öffentlichkeit trat er vor allem nach der verheerenden Brandkatastrophe im Jahr 1875, durch die 75% des Viertels zerstört wurde. Eine Hilfsorganisation, die "Junta de Socorros" wurde gegründet, um den Neuaufbau der Häuser zu finanzieren und organisieren. Leiter dieser Hilfsorganisation war Padre Luis Navarro.
Viele reichere Bürger spendeten Geld und auch Grundstücke für den Wiederaufbau. Hier gab es eine besondere Maßnahme. Unter Leitung von Padre Luis Navarro baute man für die mittellosen Bewohner des Cabanyal auf den alten Grundstücken, die von Straße zu Straße gingen mit ca. 100 m² Grundfläche, kleinere Häuser. Diese hatten jeweils nur einen Eingang von einer Straßenseite und eine Grundfläche von 45 m². Ein Beispiel für diese kleinen Häuser kann man heute noch in der calle de Barraca sehen. Die calle Padre Luis Navarro wie auch die calle Barraca waren die Straßen, die damals im Zentrum der Brandkatastrophe lagen.
Padre Luis Navarro leitete die bestehende Hilfsorganisation "Junta de Socorros" weiter, auch bei späteren Brandkatastrophen, z.B. 1888. Er arbeitete eng mit Eugenia Viñes zusammen, die den Aufbau mit Spenden unterstützte. Deshalb wurde nach ihr auch eine Straße benannt, die "Calle Eugenia Viñes. Abgesehen davon unterstützte Padre Luis Navarro im Jahr 1880 die Gründung der ersten zivilen Musikkapelle des Cabanyal mit 12 Musikern, die "Banda del Mestre Corbella". Die Iglesia del Rosario wurde 1834 erweitert von einer Kapelle in eine Kirche. Diese Erweiterung des Gebäudes wurde ganz besonders durch Padre Luis Navarro vorangetrieben. Er starb im Jahr 1911.

Die Acequia de Gas ist eine sehr bekannte Acequia im Cabanyal, sie trennt das Cabanyal vom Canyamelar. Sie ist ein Beispiel für die von den Mauren gebauten Süßwasserkanäle zur Bewässerung der Landwirtschaft. Das Wort Acequia stammt deshalb auch aus dem arabischen wie auch die Bauart dieser Wasserkanäle. Die Araber verteilten so die aus d
Die Acequia de Gas ist eine sehr bekannte Acequia im Cabanyal, sie trennt das Cabanyal vom Canyamelar. Sie ist ein Beispiel für die von den Mauren gebauten Süßwasserkanäle zur Bewässerung der Landwirtschaft. Das Wort Acequia stammt deshalb auch aus dem arabischen wie auch die Bauart dieser Wasserkanäle. Die Araber verteilten so die aus den Bergen kommenden Süßwasserquellen im ganzen Umland. Es wurde sehr viel Land fruchtbar gemacht, der Anbau von Orangen damit möglich gemacht. Außerdem wurden diese Acequias auch zum Transport mit Barken vom Meer zum Landesinneren wie zurück benutzt. Zum Beispiel zum Fischtransport in die Stadt Valencia.
Leider benutzten die Einwohner, auch im Cabanyal diese Acequias nicht nur für Trinkwasser sondern auch zum Waschen und als Abwasserkanal. Diese Verunreinigung des guten Trinkwassers führte, wie schon bei Dr. Lluch beschrieben, zu schlimmen Epidemien wie Cholera.
Heute ist die Acequia de Gas die "Calle Mediterráni". Das ist die Straße, die vom Mercado del Cabanyal Richtung Meer bis zum Hotel Las Arenas führt. Das vom Land kommende Süßwasser wird durch unterirdische Kanäle ins Meer geleitet. Siehe dazu auch die Internetseite von Antonio Sanchis.

Dr. Vicente Lluch hat sich als Arzt im Cabanyal einen Namen gemacht, vor allem bei der schlimmen Cholera im Jahr 1885. Deshalb wurde auch eine Straße und ein Park nach ihm benannt. Er wurde 1849 in Bonrepós in der Provinz von Valenia geboren, lebte dann durch Heirat im Cabanyal in der Calle Angel 13. Die hygienischen Zustände waren damal
Dr. Vicente Lluch hat sich als Arzt im Cabanyal einen Namen gemacht, vor allem bei der schlimmen Cholera im Jahr 1885. Deshalb wurde auch eine Straße und ein Park nach ihm benannt. Er wurde 1849 in Bonrepós in der Provinz von Valenia geboren, lebte dann durch Heirat im Cabanyal in der Calle Angel 13. Die hygienischen Zustände waren damals verheerend, in Valencia wie auch im Cabanyal. Die Straßen waren noch nicht betoniert, es war staubig. Trinkwasser im Haus hatten nur einige privilegierte Familien, der Großteil der Bevölkerung holte sich das Trinkwasser aus den Acequias, den Süßwasserkanälen. Diese Kanäle benutzten die Einwohner aber auch zur Entsorgung des Abwassers und der Kloake.
Die vielen Acequias im Cabanyal waren, von Valencia kommend, schon stark verunreinigt. Und zusätzlich wurden diese auch im Cabanyal für das Abwasser benutzt, auch die Wäsche wusch man darin. Gerade unter den ärmeren Schichten, wie im Cabanyal, führte dies zu häufigen Epidemien. Auch schon vor 1885 gab es Epidemien mit Cholera. Die meisten steckten sich durch das Trinkwasser aus den Acequias an. Im Juni 1885 kam dazu, dass es viel regnete, alles war feucht. Es gab Missernten in den Gärten (huertas) und bei den Orangen, die Industrie war in der Krise, es herrschte Hunger unter den Armen, die Widerstandskraft gegen Krankheiten war damit niedrig.
Doctor Lluch kämpfte als Arzt gegen die Cholera, und es ist schriftlich überliefert, dass er 1885 als einziger bei den Kranken blieb und diese versorgte. Er war schon ab 1880 von der Gemeinde als zweiter Arzt eingesetzt und arbeitete engagiert mit der Sanitätsabteilung der Gemeinde zusammen. Im Juni 1885 errichtete man ein Hilfskrankenhaus aus Baracken, Doctor Lluch arbeitete in diesem Krankenhaus mit viel Elan zusammen mit dem anderen Personal. Durch die Zusammenarbeit aller konnte die Cholera ab Mitte Juli unter Kontrolle gebracht werden.
Doctor Lluch starb sehr früh mit 41 Jahren am 18. Januar 1890. Er war Opfer einer tödlichen Lungenentzündung.

Dieser Platz an der Calle de mediterráni liegend ist mit dem darauf stehenden Kreuz ein historisches Denkmal. Das Kreuz zeigt die damalige Grenze zwischen der Stadt Valencia und dem bis 1897 unabhängigen Dorf El pueblo nuevo del Mar.
Es liegt an der Carrer de Santa Cruz de la Zarza.

Die Straße Carrer San Pere lag im eigentlichen alten Dorfkern des Cabanyal bevor durch den Ausbau der Hafenmole neues Land entstand. Denn vor 1792 ging das Meer bis zur Calle Escalante. Die Calle de San Pedro ist eine der zerstörtesten Straßen im Cabanyal. Denn der Plan PEPRI sah vor, diese Straße auszubauen zu einer großen Parallelstraße
Die Straße Carrer San Pere lag im eigentlichen alten Dorfkern des Cabanyal bevor durch den Ausbau der Hafenmole neues Land entstand. Denn vor 1792 ging das Meer bis zur Calle Escalante. Die Calle de San Pedro ist eine der zerstörtesten Straßen im Cabanyal. Denn der Plan PEPRI sah vor, diese Straße auszubauen zu einer großen Parallelstraße zur Serreria. Dementsprechend sind dort leider sehr viele Häuser abgerissen, insbesondere im Bereich, wo die Avenida Blasco Ibañez durch das Cabanyal gebaut werden sollte. Auf valencianisch heißt diese Straße "carrer de Sant Pere".
Die Calle de San Pedro beginnt an der Querstraße Carrer dels Columbretes und endet am Plaza de la Mera de Due de Vallivana, auch ein Platz an dem eine große Falla jedes Jahr aufgebaut wird.
Mittlerweile ist die Straße zu einer schönen Fußgängerzone renoviert worden.

Der Platz ist seit 2020 neu gestaltet mit gefliestem Boden und dem Erhalt der alten Bäume, dabei Bänke zum Ausruhen und für die Kinder Spielgeräte. Früher stand an diesem Platz der erste Mercado, der dann später verlagert wurde an den heutigen Platz bei der Calle Mediterani.
Der Arzt Doctor Lorenc de la Flor war Gynäkologe, geboren am 16.
Der Platz ist seit 2020 neu gestaltet mit gefliestem Boden und dem Erhalt der alten Bäume, dabei Bänke zum Ausruhen und für die Kinder Spielgeräte. Früher stand an diesem Platz der erste Mercado, der dann später verlagert wurde an den heutigen Platz bei der Calle Mediterani.
Der Arzt Doctor Lorenc de la Flor war Gynäkologe, geboren am 16. April 1897 im Cabanyal. Er hat drei Generationen von Frauen bei der Geburt geholfen. Ein Platz wurde nach ihm benannt, weil er armen Frauen die Bezahlung der ärztlichen Hilfe ermäßigt oder erlassen hatte. Er wurde genannt als "medico de la almohada". Er starb am 3. Januar 1959 und wurde beerdigt im Friedhof des Cabanyals.