Maler Joaquín Sorolla (1863–1923). Der in Valencia geborene impressionistische Künstler hat es wie kein anderer seiner Zeit verstanden, das Licht des Südens in Farbe zu fassen. Er malte bevorzugt unter freiem Himmel. Seine mit Sonne durchfluteten Bilder haben Zeitgenossen wie Claude Monet tief beeindruckt. Er und Blasco Ibañez trafen sich
Maler Joaquín Sorolla (1863–1923). Der in Valencia geborene impressionistische Künstler hat es wie kein anderer seiner Zeit verstanden, das Licht des Südens in Farbe zu fassen. Er malte bevorzugt unter freiem Himmel. Seine mit Sonne durchfluteten Bilder haben Zeitgenossen wie Claude Monet tief beeindruckt. Er und Blasco Ibañez trafen sich im Cabanyal und waren befreundet. Blasco Ibañez beschrieb ihn in seinem Buch "Flor de Mayo", wie Sorolla die Fischer malte. Sorolla: "Ich will in meinen Gemälden die Vibration des Lichtes, der Luft und des Äthers wiedergeben." Ein sehr bekanntes Werk von 1894 ist "la vuelta de Pesca", die Rückkehr vom Fischen. Dieses Gemälde hängt im Musée d'Orsay in Paris. Hier ein paar Eindrücke seiner Gemälde.
Seine bevorzugten Themen waren Darstellungen des spanischen Volkslebens sowie Bilder am Strand und vom Leben der Fischer im Cabanyal. Stationen seines Lebens findet man auch hier auf einer Internetseite in spanisch. Viele seiner Bilder sind zu sehen im Museo de Bellas Arte de Valencia. Eine Büste von Sorolla, umgeben von einem Springbrunnen, befindet sich heute auf dem Platz der "Armada Española" am Anfang der Straßen calle Dr. Lluch und calle de la Reina nahe des Hafens.

Zu Ehren von José Benlliure ist nach ihm eine Straße benannt. Er wurde in Canyamelar (Cabanyal) geboren, studierte Malerei unter Francisco Domingo Marqués und zeigte ein so großes Talent, dass er an die spanische Schule in Rom geschickt wurde. Von 1903 bis 1913 war er Direktor der Spanischen Akademie der Bildenden Künste. Er lebte vom 30
Zu Ehren von José Benlliure ist nach ihm eine Straße benannt. Er wurde in Canyamelar (Cabanyal) geboren, studierte Malerei unter Francisco Domingo Marqués und zeigte ein so großes Talent, dass er an die spanische Schule in Rom geschickt wurde. Von 1903 bis 1913 war er Direktor der Spanischen Akademie der Bildenden Künste. Er lebte vom 30. September 1858 bis 5. April 1937. Er machte sich auch außerhalb der Landesgrenzen einen Namen als Maler und Bildhauer. Der Name Benlliure damit ist fest mit der Kulturgeschichte der Stadt Valencia verbunden. Hier sind Beispiele seiner Gemälde.
1912 kaufte José ein Wohnhaus für die Familie in der heutigen Calle Blanquerias 23. Dieses ist jetzt umgebaut zum Museum casa Benlliure. Es bietet einen vielseitigen Eindruck in das Schaffen der Künstlerfamilie und einen authentischen Eindruck des Alltaglebens einer valencianischen Bürgerfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts. Neben eigenen Arbeiten findet man hier u.a. auch Werke des Malers Sorolla. Siehe auch spanische Internetseite Museo Casa Benlliure.
Das Museum befindet sich in Valencia, in der calle Blanquerias, 23, Valencia.

Der Schriftsteller Blasco Ibañez wurde 1867 in Valencia geboren und starb 1928 in Menton, in Frankreich. Ihm zu Ehren wurde eine Straße nach ihm benannt: die Avenida Blasco Ibañez. Geschichtliche Hintergründe für sein Werdegang:
Die Erste Spanische Republik wurde am 11. Februar 1873, durch die parlamentarische Mehrheit ausgerufen. Die Repu
Der Schriftsteller Blasco Ibañez wurde 1867 in Valencia geboren und starb 1928 in Menton, in Frankreich. Ihm zu Ehren wurde eine Straße nach ihm benannt: die Avenida Blasco Ibañez. Geschichtliche Hintergründe für sein Werdegang:
Die Erste Spanische Republik wurde am 11. Februar 1873, durch die parlamentarische Mehrheit ausgerufen. Die Republik bestand 23 Monate lang, zwischen dem 11. Februar 1873 und dem 29. Dezember 1874. Alfons XII. wurde zum König proklamiert. Nach dem Scheitern der Ersten Republik im Dezember 1874 vertrat der Staat immer noch uneingeschränkt und mit Gewalt die Interessen der „oberen Zehntausend“ und des Clerus. Deshalb gab es eine neue demokratische Bewegung in dieser Zeit, der auch Blasco Ibañez angehörte.
Die Republik als globale Alternative zur Monarchie war auch für Blasco Ibañez wie viele andere progressive Kräfte jetzt ein zentrales Ziel. Blasco Ibañezstudierte Rechtswissenschaften und trat in die Republikanische Partei ein, mit der Idee: "Könnte es möglich sein, zu leben ohne den unheilvollen Einfluss des Clerus? Kann man ohne König leben?"
1890 organisierte er als eine seiner ersten Aktionen einen Aufstand gegen die Monarchie und den Katholizismus. Er musste aus Valencia nach Paris fliehen, zurückgekehrt saß er auch im Gefängnis, wurde wieder freigekauft. 1891, gerade verheiratet mit Doña Maria, gründete er die Zeitung "El pueblo".
1897 waren Wahlen. Blasco Ibañez machte eine große Kampagne und wurde mit 6323 Stimmen auf der Liste des Cabanyal als Erster gewählt. Die katholische Kirche ließ keine Möglichkeit aus, ihn zu atackieren. Trotzdem erhielt er in den Wahlen im November 1901 so viele Stimmen (8410) wie nie. Von den 26 Stadträten waren "12 Blasquistas". Er war ein Verfechter des Kampfes gegen den Analphabetismus. Blasco Ibañez und der Maler Sorolla trafen sich auch im Cabanyal, hatten in vielem gleiche Ideen und es entstand eine brüderliche Freundschaft zwischen ihnen.
Seine Bücher: Durch seine sehr genauen Beschreibungen von Menschen und Landschaften wollte er auf die sozialen und politischen Unstimmigkeiten aufmerksam machen. Er wurde damit zu einem großen Autor des Realismus des 19. Jahrhunderts. Sein Buch "La Barraca" von 1898 und später sein Buch "Flor de Mayo" hatte großen Erfolg. "Flor de Mayo" hieß im Cabanyal ein Fischerboot.
Er baute sich in Malvarrosa ein Chalet im romantischen Stil. Hier schrieb er seinen weiteren Roman "Cañas y Barro". Dafür verbrachte er 20 Tage und Nächte auf einem Fischerboot in El Palmar in Albufera. Sein Wohnhaus in Malvarrosa wurde zum "Casa Museo Blasco Ibáñez" umgebaut, das besichtigt werden kann.